BigRAM 2630 Problem

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Don't Panic. Please wash hands.
  • Wie bereits in der email erwaehnt, habe ich probleme mit loadmodule sowie RAD. Nach neustart steht das system mit schwarzen bildschirm.


    Der speicher der bigram selbst wird scheinbar problemlos eingebunden.


    Der 2500 laeuft rock solid - hatte zuvor eine G-Force 030/50 drin will aber das C= feeling zurueck :)


    Die C=2630 hat V7 Roms und eine 40mhz FPU verbaut. Das setzen der FPU auf CPU takt aenderte nichts. Ich hatte auf der bigram den jumper gesetzt, flash geloescht und addmem neu geschrieben. Brachte keine aenderung. Das bigram tool hatte ich frisch aus dem wiki geladen.


    Ich hatte am sonnabend mal zum testen c:bigram "WHATEVER" als erste zeile vor loadmodule in die s-u sequence geschrieben. Beim ersten normalen boot kam auch die frage, ob ich das wirklich flaschen will (was ich verneinte), nachdem nun loadmodule den reboot fuer die neue intuition.lib veranlasste, sagt mir das bigram program, dass keine BigRam2630 im system verhanden ist.


    M.

  • Die Software wurde seinerzeit von Toni Wilen geschrieben. Sie basiert auf der Flash-Software der ACA1221ec, und die hat für reset-feste Software mal ein Update bekommen (Flags werden anders gesetzt). Leider habe ich das nie für die BigRAM2630 nachgehalten - ich habe Toni kontaktiert.

  • Es scheint zu laufen :thumbup: einmal bekam ich nach einigen manual getriggerten neustarts einen schwarzen bildschirm und das system stand. Konnte das aber nicht ein weiteres mal reproduzieren.


    Danke :)

  • Was mir eben noch auffiel, da ich gern noch mit 3.9 rumspiele :


    1) boote ich direct von der 3.9 partition ist der FASTMEM der bigram nicht vorhanden

    2) boote ich von der 3.1.4 partion ist alles wie es sein soll

    3) boote ich von der 3.1.4 partion und erstelle eine RAD, mache einen reboot und boote 3.9 ist die RAD zwar vorhanden, aber nicht die bigram und deren FASTMEM (wie 1)

  • Die BigRAM2630 nutzt Autoconfig und ROM-ähnliche Strukturen "sehr kreativ" um auf ein manuelles Addmem zu verzichten: Da zum Release der 2630 nur Z2 existierte (Z3 war einfach noch nicht erfunden), gibt es auch keine Mechanismen, die Speicher außerhalb des 16MB-Raumes hinzufügen könnten.


    Was wir also machen ist, eine Z2-Karte mit ROM einzublenden - das allein ist schon fummelig an einem Port, der nur für Speicher gedacht ist. Dieses ROM führt dann unseren Code aus - als Addmem und Maprom, falls konfiguriert.


    Jetzt der kreative Teil: An dem Memory-Port der 2630 liegt kein Reset-Signal an. Wir müssen den Reset irgendwie "per Software" erkennen, und das passiert mit einem Rom bei $f0, welches mit dem Maprom-Bit eingeblendet wird. Wenn bei $f0.0000 das richtige "magic" steht, wird nur wenige Kommandos nach dem Reset dieser Teil angesprungen - und dort steht eine Kopie unseres ROMs, das nach einem Reset nicht mehr als Z2-Autoconfig erscheint.


    Da gibt es natürlich Raum für Fehler die dazu führen, dass man die Reihenfolge von Zorro-Karten durchtauschen muss, bis z.B. kein Autoboot-device mehr als erste Karte steckt (oder war's umgekehrt, und die erste Karte sollte das Autoboot-Dings sein? Vergessen...).


    Außerdem gibt es eine massive Einschränkung bei MapROM, die durch die Architektur der 2630 entsteht: Das ROM der 2630 wird 64k groß bei $f8.0000 eingeblendet, was natürlich einen Overlap mit 512k-Kickstarts zur Folge hat. Aus dem Grund funktionieren die großen Kickstarts auch erst ab einer bestimmten Rom-Version der 2630. Das löst man natürlich mit einem ROM-Tausch recht einfach - weniger einfach ist, dass ich am Memory-Port der Karte nicht erkennen kann, ob das ROM jetzt eingeblendet ist (ich also den Zyklus nicht übernehmen kann), oder ob Kickstart eingeblendet ist. Da habe ich mir ziemlich das Hirn zermartert um auf eine Lösung zu kommen, aber mir ist nichts eingefallen - wir haben also die Einschränkung, dass MapROM nur dann funktionieren kann, wenn es eine 1:1 Kopie des Kickstarts ist, das sich auf dem Mainboard gefindet. Die MapROM-Funktion der BigRAM2630 beginnt erst ab Speicherbereich $f9.0000, so dass der "gefährliche" Bereich, der vom 2630-ROM geshared wird, nie angefasst wird.


    Bei so vielen Annahmen die ich in der Entwicklung gemacht habe, besteht sehr gut die Möglichkeit, dass OS3.9 irgendwo 'reingrätscht und uns ausbremst. Da ich diese Version als toten Zweig der Entwicklung betrachte hast Du hoffentlich Verständnis dafür, dass ich das nicht weiter verfolgen werde. Die Lösung wäre ein Addmem für den Fall, dass ein TypeOfMem() an einem Adressbereich innerhalb der 112MB-Erweiterung "kein Speicher hier!" zurück liefert. Das sollte als erste Zeile in der Startup-sequence funktionieren - Bekommst Du das hin?

  • Naja als tot wuerde ich nun 3.9 nicht beschreiben. Ich hatte zuvor schon mal eine BigRAM2630 und koennte schwoeren die lief mit 3.9. Zumal die BigRam auch vor 3.4.1 rauskam gehe ich von aus, dass sie mit 3.9 lief, welches zu diesem zeitpunkt wohl nicht "tot" war. Ich teste am WE mal weiter rum. 3.9 ist kein must have fuer mich, aber waere schoen es dennoch zum rumspielen zu haben. Naja ma schauen.

  • vielleicht habe ich auch nur eine montags bigram erwischt? Die damals bereitete keine probleme.


    Ich hab nun alles platt gemacht. 3.1.4 frisch installiert mit update after. Mit altem oder neuem flashtool bekomme ich nun entweder BigRam2630 not found oder guru :(


    Das schmerzt alles da ich mit voller freude meinen A2500 langsamer gemacht habe um mehr speicher zu haben und mit der original C= CPU karte.

  • Nein, die BigRam2630 sind alle gleich: Neue Bauteile, 100% getestete Platinen. Und weiterhin die Erfahrung, dass ein SD-Ram Chip wirklich noch nie in der ganzen Firmengeschichte defekt war.


    Die BigRam2630 ist empfindlich was Netzteil angeht: Wenn Ripple auf 5V zu groß wird, läuft die PLL aus dem Ruder, die aus den 25MHz die 50MHz Speichertakt generiert. Aber wenn die Karte mit 3.9 zuvor funktioniert hat, ist es möglicherweise ein einfaches Softwareproblem? Nochmal der Hinweis: Kickstart kann nicht als File geladen werden, Maprom kommt also immer vom Mainboard.


    Wenn eine FPU drin ist, funktioniert nur die 68030-Maske mit 0,8µm die-shrink, also die 1F91C. Alle anderen 68030-Masken sind 1,0µm und haben zu große Pinkapazität. Simple Querprüfung wäre "FPU herausnehmen" - wenn das hilft, hilft auch die Reduktion auf 2MB Onboard-Speicher (falls die Karte 4MB hat), denn die Speicherchips auf der Karte fügen ebenfalls Pinkapazität hinzu - und das nicht zu knapp.